30.12.10

Tod des Führers

Liebe Leser,

soeben wurde mir dieses Video anonym zugespielt:



Offenbar hat jemand das fertig gekriegt, wozu Stauffenberg nicht in der Lage war: Hitler sein letztes Ei genommen. Ich rief sofort auf Schloss Neuschwanstein (siehe unser Layout) an, dort sagte mir Eva schluchzend, dass ihr Adam tot sei. Jawohl, der Führer ist tot! heimtückisch in der Badewanne ermordet. Der Schluss liegt nahe, dass irgendjemand wohl sicherstellen wollte, dass Adolf Hitler nicht der neue Führer von Home of the Weird werden würde. Ein Glück sind Brian und ich weit abgeschlagen, dass wir wohl nichts zu befürchten haben. Hinweise auf den Mörder gibt es bisher nur wenige. Nur so viel: Der Attentäter soll ein Jake-Gyllenhaal-Poster aus den Gemächern Hitlers entwendet haben.

29.12.10

Quo weirdis?

Die Umfrage läuft noch zwei Tage, aber ein klarer Trend ist erkennbar: Unsere Leser trauen es eher Adolf Hitler als Dirt oder mir zu, den Blog weiterzuführen. Die Tatsache, dass der Mann entweder tot oder schwer erreichbar in Südamerika unterwegs ist, stört dabei niemanden und unterstreicht nochmal die allgemeine Weirdness unserer Klientel. Die in jahrelanger Zermürbungsarbeit von unserem dahingeschiedenen Chef erst geformt wurde. Bravo, Alfons! Dein Geist weht hier nur so durch die Blogflure.

Doch da ist noch etwas zu beachten: der mittlerweile nahezu uneinholbare Umfrage-Vorsprung von Rajko B. aus B. an der Spree. Er dürfte es sein, der mit Beginn des neuen Jahres in unsere geheiligten Redaktionsräume einzieht, Alfons' Pornosammlung der Kita nebenan stiftet und überall Tim-Burton-Poster aufhängt.

Was wird das mit sich bringen? Noch vermag es niemand zu sagen. Begreifen wir den in jeglicher Form nahenden Wechsel jedoch als Chance; Leben heißt Veränderung, wie Alfons immer sagte, wenn er einmal die Woche das Unterhemd wechselte. Und egal, ob der neue Chefredakteur dann hart durchgreift oder nur ehrenhalber über allem schwebt, wir werden das neue Unterhemd willkommen heißen.

Welches Niveau wird HOTW 2011 also anpeilen? Können alte Leser gehalten, neue gewonnen werden? Sind Dirts und mein Job sicher? Fällt der Kreisel bei "Inception" eigentlich noch um? Und was wird aus Kachelmann?

Wir werden es erfahren - demnächst.

27.12.10

Alfons Hakmeti Krekelius Groemme (Mai 2009 - Dezember 2010)


Alles hat ein Ende, nur die Wurst hat zwei - doch wer hätte auch nur ahnen können, dass es sich um ein derart dickes handelt, das in diesem Kinderliedklassiker von 1732 besungen ward?
In Gestalt der menschenfressenden Mettwurst from outer space, die Gegenstand seines preisgekrönten Debütfilms "Mettokalypse" war, ereilte unseren Galeerentrommler Alfons ausgerechnet am Heiligabend der viel zu frühe Tod. Er hinterlässt einen verwaisten Blog voller Geschmacklosigkeiten, zwei verwirrte Angestellte und unzählige enttäuschte Leser, die nun erst einmal reflektieren müssen, wie sie dieses Loch an Unsinn, das in ihr Leben gerissen wurde, künftig füllen sollen. Man kann ja nun nicht rund um die Uhr RTL gucken, das hält doch niemand aus.

Wir von HOTW sind in diesen Stunden bei den Angehörigen und, äh, Freunden(?) dieses Musterbürgers, dessen Vita mehr bundesdeutsche Geschichte in sich trägt als das Lebenswerk von Guido Knopp. Vom Jungpionier über die Animierdame im Seebad Binz bis zum gefeierten Kurzfilmregisseur - eine Karriere ohnegleichen. Und dabei immer halbwegs Mensch geblieben. In späteren Jahren schließlich die uns allen bekannte engagierte Persönlichkeit, quasi der Augstein der Prekariatsbloggerszene. Jemand, der auch mal unbequeme Fragen gestellt hat, der alte Wunden und Schließmuskel aufriss, vor dem alle Leser gleich dumm waren.

Einer, zu dem sie aufschauten, mit seinen Einsfünfundneunzig.
Würden wir ihn für irgendein Verdienstkreuz vorschlagen: Wulff würde auch das machen.

Erweisen wir nun also Alfons Groemme, geborene Mappus, die vorerst letzte Ehre, wenn das Raum-Zeit-Kontinuum mitspielt.
Erinnern uns an gefühlte 16 Jahre voller Postings über den Schwachsinn des Alltags, die Untiefen von Google-Suchen, die Widrigkeiten der Pornographie.

PS: Statt Blumen bitten Dirt und ich um Spenden - an uns, denn der blöde Arsch hat uns ja nie bezahlt, wenn man von gelegentlichen Freudenhausgutscheinen und Undercoverspesen mal absieht. Eventuelle Wiederauferstehungsszenen bitten wir übrigens unserer derzeit verwirrten Verfassung zuzuschreiben; da ist noch nichts in trockenen Tüchern, ich habe die Ärzte gefragt, und die meinten, so weit wäre die Forschung dann doch noch nicht.

Der Kommentarbereich versteht sich denn nunmehr als virtuelles Kondolenzbuch.
Feel free to let the Trauerkloß go.

25.12.10

Weihnachtsbrunch

Dirt: "Brian, her mit dem Frühstücksei, aber dalli!"

Brian: "Warum denn so unhöflich, es ist doch Weihnachten."

Dirt: "Weihnachten kann mich mal. Meine Eltern haben mir Erzgebirgische Volkskunst geschenkt, meine Frau eine Karte für die nächste "Wetten, dass...?"-Show. Was soll ich mit dem Scheiß?..."

Brian: "Es kommt doch von Herzen!"

Dirt: "...und meine Kinder haben mir was gebastelt, das kann ich nicht mal zurückgeben."

Stimme aus dem Hintergrund: "Natürlich kannst Du das Deinen Kindern zurückgeben. 'Hier, Kinder, das ist Scheiße, könnt' Ihr wieder haben.' So einfach ist das."

Brian & Dirt: "Guten Morgen, Alfons! Vielen Dank, Du Arsch, dass Du uns heute arbeiten lässt."

Alfons: "Nichts zu danken, Jungs, aber die Welt bleibt nicht stehen zu Weihnachten und der Journalismus schläft auch nicht. Stellt Euch mal vor, der Tsunami 2004..."

Brian: "Wahnsinn, wie die Zeit vergeht!"

Alfons: "Schnauze!..., wenn damals alle Journalisten sich auf die faule Haut gelegt hätten, wer hätte denn die Bilder geliefert? Brian, das hat uns damals reich gemacht. Ich hätte Dich auch zu den stinkenden aufgequollenen Leichen Tage später schicken können, aber das ist nur was für Loser-Journalisten. Wolltest Du das?"

Brian: "Mitnichten."

Dirt: "Woher wusstest Du eigentlich, wann Du uns damals in den Urlaub nach Thailand schicken musstest?"

Alfons: "Ich habe für sowas halt den richtigen Riecher... Hier, habt Ihr auch ein Stück Zeitung."

Dirt: "Aber heute ist doch Feiertag!? Da gibt's doch gar keine Zeitung?"

Alfons: "Hört mal... zu Heiligabend ist ein Waisenhaus abgebrannt. 24 Tote, keine Überlebenden."

Dirt: "Öh...mmhh"

Brian: "Wie schrecklich!"

Alfons: "Dazu fällt mir nur ein: Was ist schwarz und sitzt in der Ecke? Ein Weißer nach 'nem Wohnungsbrand."

Dirt: "Hat zwar schon einen langen Bart, ist aber gut."

*ring* *ring* *ring* macht das Telefon

Brian: "Home of the Weird hier, sie sprechen mit Brian Fantana."

???: "Na, wie hat Euch mein Geschenk gefallen, die Nutten, die ich Euch ins Büro bestellt habe, waren doch erste Sahne, was? Hab sie vorher extra ausprobiert."

Brian: "Wer is'n da?"

???: "Na Alfons, Du Flachwichser."

Brian: "WHAT THE??? "

24.12.10

Weihnachtsspaß mit Brian, Alfons und Dirt II

Heute war ein schwerer Tag für Brian und mich. Wir trommelten alle Perversen zusammen und drehten einen Nekrophilen-Porno mit Alfons‘ Leiche. Danach zerstückelten wir sie und verteilten sein Fleisch unter den Obdachlosen. Alfons hätte es sicher so gewollt. Obwohl uns völlig klar war, dass Gott sich der Seele eines solchen Dreckschweins niemals erbarmen würde, beteten wir in der Kirche für ihn, dass es ihm gut gehe, dort, wo er jetzt sei. Und noch im gleichen Blick gen Himmel dankte ich dem Herrn, dass er mich auserwählte, die Blogherrschaft nun an mich zu reißen.

Doch dann stand Alfons plötzlich mit völlig gesunder Plauze vor uns: "Los, Ihr Pisser, lasst uns wieder Weihnachtsspaß haben!". Das ergab irgendwie überhaupt keinen Sinn. So etwas konnte doch sonst nur Jesus? Wir hinterfragten das nicht weiter und wollten die hirnrissige Erklärung hierfür gar nicht erst hören. Es war schließlich Weihnachten und alljährlich überkommt uns dann einfach das Bedürfnis, eine gute Tat zu vollbringen. Als ich aber dieses Jahr im Waisenhaus anrief, ob wir den Kindern nicht wieder eine Freude machen könnten, drohte mir die Heimleiterin mit der Polizei. Heimlich schickte ich dem kleinen Timmy trotzdem ein Feuerzeug, um ihm den Wunsch zu erfüllen, seine erste Kippe rauchen zu können.

Beseelt von der Kraft Samuel Kochs waren wir bereit, Rückgrat zu zeigen und eben woanders etwas Gutes zu tun. Da machte Brian den Vorschlag, weil wir in der Vergangenheit oft ziemlich rassistisch waren, eine Weihnachtsfeier nur für unsere dunkelhäutigen, hilfsbedürftigen Mitmenschen zu geben. Wir gingen durch die Straßen und hielten Ausschau nach obdachlosen Afroamerikanern, um sie zu unserem Weihnachtsessen einzuladen. Mit 31 Mitmenschen, darunter 11 Kindern, wurden es letztendlich mehr, als wir selbst erwartet hatten. Doch das bedeutete nur, dass wir eben ein bisschen mehr Forellen und Karpfen zu kaufen hatten. Und da Brian als früherer Hamburger Hafenarbeiter noch alte Kontakte hatte, konnten wir uns in einem alten ausrangierten Container auch alle gut unterbringen. Die Heizkörper wärmten vor allem die durchgefrorenen Kleinen. Brian hatte sich in der notdürftig eingerichteten Küche mächtig ins Zeug gelegt und ein tolles Essen gezaubert. Dazu gab es Bier und Wein, für die Kinder natürlich nur unalkoholische Säfte, und wir ließen uns von kenianischen, somalischen oder ugandischen Bräuchen erzählen. Brian hatte an alles gedacht und sogar afrikanische Musikinstrumente mitgebracht, deren Namen ich noch nie gehört hatte, und wir trommelten und sangen und dabei schienen unsere verschiedenen Kulturen zu einer Weltseele zu verschmelzen. Dann war es Zeit für die Bescherung und die Geschenke. Wir gingen nach draußen und ein Unterhändler der spanischen Regierung überreichte uns einen Koffer über 100.000 Euro. Daraufhin versiegelten Beamte die Türen des Containers samt unseren Gästen und verfrachteten sie auf ein Schiff zurück nach Afrika.

Dann mal trotzdem "Frohe Weihnachten".

Auch wenn es momentan schwer fallen mag; Wir sollten alle frohen Herzens das Fest begehen, und was hilft da besser als ein schmissiger Song, dargebracht von engagierten Sternensängern.

Ich habe deshalb keine Kosten und Mühen gescheut, meine Konnegge nach LA spielen lassen, und ein paar native speakers zum Ständchen einbestellen können.

Ohrwurm bis mindestens zur Bescherung garantiert.

Das kann doch nicht wahr sein!

Ich bin noch zu geschockt, um großartig was dazu zu schreiben, also seht Euch das Video einfach selbst an, das ich gerade aus dem Briefkasten gefischt habe:


Für HD oder Download in HD hier klicken.

Ich weiß, es ist hart, aber die Welt hat ein Recht darauf, die volle Wahrheit zu erfahren, und Wikileaks wollte es nicht veröffentlichen. Was für Fotzen!
Trotzdem Frohes Fest an alle.

20.12.10

Randnotiz

Noch knapp 2 Tage lang kann man auf http://www.humblebundle.com/ für einen selbst gewählten Kaufpreis 5 Spiele erwerben. 4 davon sind mir bisher zwar unbekannt, aber Braid gehört mindestens in die Top 25 der besten Spiele aller Zeiten. - Warum? Schaut einfach selbst. Es lohnt sich.
Danke an dUenni für den Hinweis.

PS: Somit wurden die semi-lustigen Kalendervideos gleich zweifach unterbrochen.

Show me your genitals

Alfons ist ein Arsch - Part 1

11.12.10

11. Türchen - Dirt for Kurzfilm-Oscar

Ich habe Oliver Krekel gefragt, ob er mir 10.000 € für meinen Adventskalenderbeitrag gibt. Da er ja schon in Cannes auffährt, habe ich gesagt, ich reiche mein Werk dann als potentiellen Kurzfilm-Oscar-Kandidaten ein. Er war ein wenig skeptisch, aber dann schaute ich ihm tief in die Augen und entgegnete: "Oliver, vertrau' mir, das ist ein sicheres Ding!"

8.12.10

Stolperfalle Autosprung

Ich dachte ja immer, es seien Perlen vor die Säue, in Brian Fantana zu investieren; wenn er wieder einmal undercover von einem Steakwettbewerb aus Kalifornien berichtet. Aber Alfons sagte immer, der Mann sei Gold wert und wird noch mal 'nen ganz großen Coup drehen. Er hat Recht behalten. Brian, jetzt hast Du auch mich von Deinen Spesen überzeugt.

Alfons ißt einen Fußball

30.11.10

Witz des Tages

Treffen sich zwei Quadrate mit dem selben Flächeninhalt auf einer Party.
Sagt das eine Quadrat zum anderen: "Ich pfeife mir wohl besser mal die kleine Strecke da drüben rein, dann sehe ich aus wie zwei Rechtecke mit einer gemeinsamen Seite!"
Sagt das andere Quadrat: "Schauen Sie mal, der Pyramidenstumpf da steht schon seit Stunden starr in der Ecke. Und wissen Sie auch warum? Ich bin seine Grundfläche! Hahaha!"
Darauf das erste Quadrat: "Du blöde Fotze."

29.11.10

Wettbewerb: Bildunterschriften


I know what you're thinking: "Did he fire eight shots or only seven?" Well, to tell you the truth, in all this excitement I kind of lost track myself. But being as this is a Walther P38, the most powerful handgun in the world, and would blow your head clean off, you've got to ask yourself one question: "Do I feel lucky?" Well, do ya, punk?

oder
Irgendwo auf dieser Welt wird genau in diesem Moment ein Baby von Nazis erschossen - und ein weiteres alle 47 Sekunden. Ihr Gold kann helfen. Spenden Sie jetzt an Netz gegen Nazis.

oder wer es gerne als Demotivational Poster hat:




Eigene Vorschläge bitte als Kommentar posten.

Danke an spannick für das Foto

26.11.10

Romantic Comedies #16 - #19

Flipped


Nachdem er über 10 Jahre - eigentlich sogar fast 20 - keinen guten Film mehr auf die Reihe bekommen hat, reist Rob Reiner einfach zurück in die Vergangenheit, um die Geschichte einer ersten Liebe in den 60ern zu erzählen.
Sie will, er nicht, sie denkt, er wäre einfach nur zu schüchtern, er behandelt sie wie Dreck, sie läßt sich nicht entmutigen, er behandelt sie wie Dreck, sie erkennt, daß er sie wie Dreck behandelt, und er erkennt, daß er sie eigentlich doch ganz doll mag und einfach nur ein Idiot ist. Das Szenario mag einigen bekannt vorkommen - liegt wohl daran, daß es allgegenwärtig ist.
Reicht an Stand by Me selbstverständlich nicht heran, ist aber eine große Steigerung zum widerlichen "Bucket List". Locker und schwungvoll inszeniert, mit vielen guten Oldies unterlegt und trotz des Themas relativ kitschfrei.
Lediglich der Handlungsstrang mit dem Mongobruder (wann spielt Weisman mal ne völlig normale Rolle?) wirkte aufgesetzt und fremdartig. Gut isser trotzdem.

Going the Distance


Drew Berrymore und Justin Long probieren es mit ner Fernbeziehung, und - Überraschung! - es klappt nicht so richtig. Neben dem üblichen Eifersuchtsquatsch bleibt der Film aber erstaunlich bodenständig, nachvollziehbar und ziemlich lustig - Chasing Amy ohne die Homosexualität, Jay und Silent Bob.

Scott Pilgrim vs. the World


Nachdem die Kinoerstsichtung schon relativ gut ausfiel, wurde der Film nun noch einmal dort begutachtet, wo er eigentlich hingehört: im heimischen Spielzimmer, wo Maus, Controller und Fernbedienung neben dem Sessel liegen und Nerdposter an der Wand hängen, die so auch ohne Probleme im Film hätten auftauchen können. Und schon macht der Film noch mehr Spaß - das Videospielambiente ist Scott Pilgrim so förderlich wie die große Leinwand einem "2001", und es ist vermutlich der einzige Film, den man sich auch ohne Spaßverlust während einer regnerischen Zugfahrt auf dem iPhone anschauen könnte. Es bleibt trotzdem Wrights schlechtester Film, was bei den beiden Vorgängern aber gewiß keine Schande ist.

Knight and Day


James Mangold schaut beim Meister Uwe Boll ab und dreht FarCry light ohne schleimige Monster und verrückte Wissenschaftler, aber dafür mit einem Cameo der geheimnisvollen Insel und verdammt viel Selbstironie. Kommt bei Cruise im Alter vielleicht doch ein wenig Weisheit durch...?
Es hätte besserer Nonsens werden können, hätte man die weibliche Hauptrolle nicht an Cameron Diaz gegeben, der man wie Julia Roberts schon seit 20 Jahren den Ruhestand wünscht, damit sie zusammen irgendwo weitab von Kameras einen Bananenquerfressclub gründen können.
Knigt and Day ist aber so konsequent rasant inszeniert, daß man kaum Zeit hat, sich über die Besetzung zu ärgern - ein guter Film ist zwar was anderes, aber falls die Holde mal wieder zusammen einen netten Film sehen will, muß man dabei zumindest nicht die Pickel der Rauhfasertapete zählen.

25.11.10

Man lernt nie aus


Ich verstehe die Dame auch nicht - ist schließlich kein baumlanger Neger mit Machete und Riesenschwengel sondern nur ein Pygmäe. Und daß die harmlos sind, weiß doch jedes Kind.

24.11.10

Der Zauberlehrling

Original:


Hat der alte Hexenmeister
sich doch einmal wegbegeben!
Und nun sollen seine Geister
auch nach meinem Willen leben.
Seine Wort und Werke
merkt ich und den Brauch,
und mit Geistesstärke
tu ich Wunder auch.
Walle! walle
Manche Strecke,
daß, zum Zwecke,
Wasser fließe
und mit reichem, vollem Schwalle
zu dem Bade sich ergieße.

Und nun komm, du alter Besen!
Nimm die schlechten Lumpenhüllen;
bist schon lange Knecht gewesen:
nun erfülle meinen Willen!
Auf zwei Beinen stehe,
oben sei ein Kopf,
eile nun und gehe
mit dem Wassertopf!
Walle! walle
manche Strecke,
daß, zum Zwecke,
Wasser fließe
und mit reichem, vollem Schwalle
zu dem Bade sich ergieße.

Seht, er läuft zum Ufer nieder,
Wahrlich! ist schon an dem Flusse,
und mit Blitzesschnelle wieder
ist er hier mit raschem Gusse.
Schon zum zweiten Male!
Wie das Becken schwillt!
Wie sich jede Schale
voll mit Wasser füllt!
Stehe! stehe!
denn wir haben
deiner Gaben
vollgemessen! -
Ach, ich merk es! Wehe! wehe!
Hab ich doch das Wort vergessen!

Ach, das Wort, worauf am Ende
er das wird, was er gewesen.
Ach, er läuft und bringt behende!
Wärst du doch der alte Besen!
Immer neue Güsse
bringt er schnell herein,
Ach! und hundert Flüsse
stürzen auf mich ein.
Nein, nicht länger
kann ichs lassen;
will ihn fassen.
Das ist Tücke!
Ach! nun wird mir immer bänger!
Welche Mine! welche Blicke!

O du Ausgeburt der Hölle!
Soll das ganze Haus ersaufen?
Seh ich über jede Schwelle
doch schon Wasserströme laufen.
Ein verruchter Besen,
der nicht hören will!
Stock, der du gewesen,
steh doch wieder still!
Willst am Ende
gar nicht lassen?
Will dich fassen,
will dich halten
und das alte Holz behende
mit dem scharfen Beile spalten.

Seht da kommt er schleppend wieder!
Wie ich mich nur auf dich werfe,
gleich, o Kobold, liegst du nieder;
krachend trifft die glatte Schärfe.
Wahrlich, brav getroffen!
Seht, er ist entzwei!
Und nun kann ich hoffen,
und ich atme frei!
Wehe! wehe!
Beide Teile
stehn in Eile
schon als Knechte
völlig fertig in die Höhe!
Helft mir, ach! ihr hohen Mächte!

Und sie laufen! Naß und nässer
wirds im Saal und auf den Stufen.
Welch entsetzliches Gewässer!
Herr und Meister! hör mich rufen! -
Ach, da kommt der Meister!
Herr, die Not ist groß!
Die ich rief, die Geister
werd ich nun nicht los.
"In die Ecke,
Besen, Besen!
Seids gewesen.
Denn als Geister
ruft euch nur zu diesem Zwecke,
erst hervor der alte Meister." - Johann Wolfgang von Goethe

Remake:


Ey Alter, da gabs ja mal Merlin und der ist tot. So richtig.
Totgemacht von der Borgqueen und verraten von dem Opfer aus Raiders.
Dann gibts da noch Nicolas Cage.
Der hat schon lange alle Frisuren durch und ist nun wieder bei Con Air angekommen.
Na auf jeden sucht er jetzt den Auserwählten, damit die Matrix besiegt werden kann oder irgendsowas und findet ihn ne arschlange Zeit viel später. Is der dürre Kasper aus dem Apatow-Universum.
Der interessiert sich aber (apatow-typisch) eher fürs Ficken -> so kommts dann zur Überschwemmung durch Besen; Goethes Vorlage: Check.
Nach viel *puff* *peng* *zack*, ein bißchen Physikquatsch, ner Menge Schenkelklopferhumor und ganz viel heißer Luft, schießt der Bengel dann Feuerbälle aus dem Arsch und rettet die Welt. Geilomat! Nachm Abspann: Fortsetzung droht. Nicht so Geilomat! - Jon Wolfgang von Turteltaub

Unterhaltsamer als Indiana Cage isset allemal, also freu ick mir dann schon auf die nächste Bruckheimer/Turteltaub Kollaboration: Schillers Glocke. - *ding* *dang* *dong*

23.11.10

In Olliwood mit Olli Hood


geklaut bei RTL

Die Vorfreude wird immer größer.
Ein paar Fragen hätte ich da aber noch:
  • Warum ist die Berichterstattung zu dem Film immer so süffisant?
  • Kann das Mainstream-Publikum, das mit solchen Berichten erreicht werden soll, überhaupt was mit Hodder und Savini anfangen?
  • Wer ist Roberto Rodriguez?
  • Wird der Film von den gleichen Leuten synchronisiert werden wie damals "Metal Man"?
  • Ist Ollis Brille kaputt oder ist das ein total abgefahrenes Design?
  • Werden unsere Postervorschläge für die weitere Werbekampagne genutzt oder zumindest bei der Blu-ray als alternative Wendecover angeboten?
  • Arbeitet Claude-Oliver Rudolph für eine warme Mahlzeit oder bekommt er tatsächlich noch Geld?
  • 22.11.10

    Zuletzt gesehen

    • Bowfinger

    • Fantasia

    • Der Mann der Sherlock Holmes war

    • Knight and Day

    • Going the Distance

    • Lethal Weapon 5

    • Kick-Ass

    • The Sorcerer's Apprentice

    • Monsters

    • Scott Pilgrim Vs. the World

    20.11.10

    Glückwunsch an mich selbst

    Gestern habe ich erfahren, dass ich offiziell mein Diplom in Pornologie bestanden habe. Ich erinnere mich noch genau daran, wie ich in der Sekundarstufe 2 bei der Bundesagentur für Arbeit einen Pornologie-Orientierungstest machte, ob das denn auch das richtige für mich wäre. Die Schnalle, die die Bundesagentur für den Test zur Verfügung stellte, war unerwarteterweise geil, sodass ich alles gab und viel zu früh kam. Der Prüfer meinte daraufhin eiskalt zu mir: "Herr Diggler, Sie wollen Pornologie studieren? Das würde ich ihnen nicht empfehlen, nein, ich will ehrlich sein, das können Sie komplett vergessen. Das werden Sie nicht packen."

    Ich habe es trotzdem getan. Gleich Montag werde ich den Mitarbeiter besuchen und ihm ein selbsterhabenes FUCK YOU ins Gesicht brüllen. An diesem ganzen Mach-Dein-eigenes-Ding-Scheiß ist wirklich was dran.



    Dienstag gehe ich dann zum selben Mitarbeiter, um mich arbeitslos zu melden.

    Fly 2 the Future



    Gestern 13:26.
    Eine Fliege landet vor mir auf dem Tisch.
    Mit einer souverän-coolen Bewegung schnippe ich sie weg.
    Sie bleibt tot auf dem Tisch liegen. - Denke ich.
    10 Minuten später steht sie wieder vor mir.
    Im Schneckentempo hat sie sich wieder zu mir durchgekämpft.
    Was will sie nur von mir?
    Ganz klar ein Zeichen: Das kann nur ich sein.
    Irgendwann in der Zukunft mutiere ich zu einer Fliege und reise in die Vergangenheit, um mich zu warnen, mich nicht in eine Fliege zu verwandeln. Aber ich habe die Rechnung ohne mich selbst gemacht. Wieso lande ich vor mir selbst, wenn ich doch weiß, daß ich mich wegschnippen würde? Gibt es da noch ein tieferes Geheimnis? Hegt mein zukünftiges Ich vielleicht Selbstmordgedanken?
    Fragen über Fragen, die ich nicht beantworten kann, weil ich kein Fliegisch spreche.
    Das Tier quält sich elendig, also schlage ich es tot und werfe es in den Müll. Habe ich damit mein Schicksal besiegelt? Steht die Zukunft fest und was immer passiert ist, ist passiert?
    Drauf geschissen; ich hoffe einfach, daß ich mich nie in eine Fliege verwandeln werde, und - falls doch - nicht in die Vergangenheit reisen werde, um mich zu warnen. Und wenn doch? - Arschkarte. Vielleicht bin ich aber auch gar nicht tot, ich hab den Mülleimer schließlich nicht noch einmal überprüft.
    Ich hoffe, ich habe mich selbst überlebt. Ich hoffe, ich kann zurück in die Zukunft fliegen. Ich hoffe, ich kann mich wieder in meine menschliche Form zurück verwandeln. Ich hoffe, der Pazifik ist so blau wie in meinen Träumen.
    Ich hoffe.

    19.11.10

    Bargeld stirbt aus

    Die Kassiererin bei Rewe erzählte mir vorhin, daß es inzwischen völlig normal wäre, 50 Cent mit Karte zu bezahlen. Faszinierend.

    18.11.10

    Beschissene Trailer

    Apple bietet folgende Inhaltsangabe:
    "In 'Just Go With It', a plastic surgeon, romancing a much younger schoolteacher, enlists his loyal assistant to pretend to be his soon to be ex-wife, in order to cover up a careless lie. When more lies backfire, the assistant's kids become involved, and everyone heads off for a weekend in Hawaii that will change all their lives."

    Klingt toll, oder? Besonders der Teil mit dem lebensverändernden Wochenende in (auf?, über? unter?) Hawaii. Okay, hier isser, der Trailer zur Superkomödie 2011:


    Was würde ich dafür geben, wenn Sandler sich am Ende als Axtmörder entpuppt, Aniston und das Blondchen vor den Augen der Bälger zerhackt und anschließend alle vergewaltigt.

    17.11.10

    Gewinnspiel

    Gwrw fuvr wa n#k quwswe q#a tz fwqubbwb, Suw Cweaxgkpaawkzbf usr tuwnkuxg wubd#xgm #kai wq#erwb que guwe wubwb fei0wb 'barzn #b Rwukbwgnweb, Tz fqwubbwb fuvr wa wubw B#xgr nur q#gkqwuaw Suer iswe Veu#b D#br#b#, s#dpe np0r Uge dikfwbsw De#fw vw#brqierwb;
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    Qwe swb Rwyr vua guwe gwe wbraxgkpaawkr g#rm g#r tzcuwk Twur iswe wub Oeife#nn vwbzrtr,
    CUWK WEDIKF`

    15.11.10

    Das Leben, das Universum und der ganze Rest

    Wo kommen wir her, wo gehen wir hin und wie viel Zeit werden wir noch haben?
    Eine Weggabelung bietet immer 3 Richtungen - nicht zwei.

    Dieses Posting ist hier zu Ende
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    14.11.10

    Guten Morgen



    Der Song hat sich mir dank der Bundeswehr auf Ewigkeiten ins Hirn gebrannt. In der zweiten oder dritten Woche der Grundausbildung wurde unsere Stube vom UvD (=Unteroffizier vom Dienst; für Homos wie Dirt) geweckt und einer meiner Kameraden läuft durch den Raum und fängt an, dieses Lied zu singen. Ich stehe benommen auf, öffne die Fenstervorhänge und sehe...nichts; es ist stockfinstere Nacht. Völlig normal für 5:30 Uhr Mitte November. Und der Typ singt weiter. Und pfeift dazu. Bis ein anderer aus dem Bett springt und anfängt, ihn ein wenig zu würgen. Ein paar Faustschläge später haben sich alle wieder beruhigt, und nie wieder wurde "Guten Morgen Sonnenschein" gesungen.
    Wetter sagt für heute in Berlin 17°C an. Geiler November.

    10.11.10

    Die Elite muß nicht warten

    Ich war heute im Bürgeramt. Die Idee, genau 21 Jahre nach dem Mauerfall einen neuen Big Brother Ausweis zu beantragen, fand ich irgendwie komisch. Aber egal.
    Ich komme also dort an und sehe, daß 52 Bürger vor mir warten. Nach 10 Minuten hat sich die Zahl nicht verringert, es werden immer noch die gleichen Wartenummern angezeigt. Ein paar Bürger sind auch schon ungeduldig. Eine geht sogar. Ein Mann steht auf, geht zum Empfang und fragt, wie lange denn hier die Mittagspause sei. Die Mittagspause sei schon längst beendet, bekommt er zu hören, woraufhin er fragt, woran es denn dann liege, daß schon seit über 30 Minuten niemand mehr aufgerufen wurde. Die Dame versichert, daß alle ordnungsgemäß arbeiten. Es könne halt auch mal länger dauern. Der Mann bleibt weiterhin schnaubend am Empfang stehen. Schlimm seien diese Zustände. Echt schlimm.
    Da springt die Anzeige plötzlich um, und meine Nummer wird aufgerufen. Der Mann schaut verblüfft und argwöhnisch zugleich, während ich lächelnd winkend zur Bearbeiterin ins Zimmer gehe. Ich weiß, wie lange man hier warten kann und habe deswegen einen Termin gebucht. Online. Das sage ich ihm natürlich nicht. Bin schließlich ein Arschloch.
    Als ich das Amt 5 Minuten später verlasse, warten schon 57 Bürger, und ich fühle mich wie Homer, als er Nummer 1 der Steinmetze war: Elitär.

    9.11.10

    Alfons erzählt Pornofilme nach #4

    Die hilfreiche Nachtschwester


    von Hans Billian

    Was bisher geschah:
    Ken, Schabracke und Mongo wollen den Onkel umbringen, um zu erben. Dafür haben sie eine Pflegerin engagiert, die ihn in den Herzinfarkt ficken soll; da man sich aber nicht sicher ist, ob die Dame auch richtig ficken kann, wird erst einmal geprobt. Sie kann. Danach stellt sich die Schwester dem Onkel vor, der so rattig wird, daß er kurz vorm Herzkasper steht. Mongo bringt erfrischendes Wasser, sieht wie dem Onkel die Latte steht und fängt gleich an, ihn zuzureiten. Die Schwester ist erbost, beruhigt sich aber, nachdem sie von Mongo geleckt und gefistet wird. Schabracke und Lars-Freddie betreten die Szene und entscheiden sich, ordentlich mitzuficken.
    Anschließend geht die Schwester zum Onkel, wichst sich einen ab, setzt sich auf sein Gesicht, und bringt ihn durch ausgiebiges Blasen zum Samenerguß. Dann schläft Onkel ein.

    Kapitel 4
    "Nabend Reinhold, wie war Dein Tag heute? Irgendwelche Probleme gehabt?"

    Reinhold: "Nein, unser Match hat mir gut getan; ich warte schon ganz sehnsüchtig."
    Da ist jeder weitere Dialog überflüssig, die Schwester stürzt sich auf Onkels Lümmel und bläst ihm den Marsch. Pornomusik ertönt. Und sie bläst. Und bläst. Und bläst.
    "Hmmm, prima Konstitution heute; wollen wir doch gleich mal ausprobieren! Tüchtig ausmessen." und führt seinen Speer in ihre Liebesgrotte. Und fickt.
    "Nicht so wild!" stöhnt Onkel da. Aber es hilft nichts - sie fickt ihn. Und fickt. Und fickt. Wenn Alfons mal alt wird, möchte er auch, daß seine Neffen und Nichten ihm eine NutteSchwester kommen lassen, um ihn ins Grab zu vögeln.
    "Halt! Genug!"
    "Was ist denn?" fragt sie, hört aber nicht auf, ihn zu ficken.
    "Was ist denn?" fragt sie nochmal aus einer anderen Kameraperspektive. Regiefehler?
    "Ich hab heut Nacht viel nachgedacht; ich hätte einen Vorschlag, der sehrf lukrativ für Sie sein könnte."
    Schwester stoppt das Geficke: "Schießen Sie los."
    "Wenn Sie es schaffen, daß in Ihrer einfühlsamen Art, ohne daß ich den Löffel abgebe, wieder Spaß über längere Zeit am Sex bekomme, erhalten Sie eine beachtliche Prämie." Richtig Deutsch klingt anders, aber egal.
    "An wie viel haben Sie dabei gedacht?" Sie wichst ihm wieder einen ab.
    "Das ist eine mühsame Aufgabe und eine große Verantwortung."
    "Ich bin ein wohlhabender Mann. Für die Erfüllung der größten Sehnsucht, die mich bewegt, würde ich einen Betrag von 20.000 ausspucken."
    "Ist das Ihr Ernst."
    "Weil Du mir wirklich ans Herz gewachsen bist, und weil ich noch recht oft mit Dir zusammen sein will, zahl ich für jedes weitere Match einen Tausender." Scheinbar sind sich beide nicht sicher, ob man sich duzen oder siezen soll - dabei hat Knigge doch eigentlich eindeutige Regeln für die Anrede nach dem gemeinsamen Abwichsen mit anschließendem Beischlaf, oder?
    "Das haut mich um" antwortet sie, während er ihre Titten knetet.
    "Geben Sies mir auch schriftlich?"
    "Du kannst es morgen sogar fff...äh gegengezeichnet haben, vvvon meinem Anwalt." Die Erektion scheint ihm beim Sprechen zu behindern.
    "Sie sind wirklich großzügig, dafür möchte ich Sie mit einem langen, erstklassigen Fick belohnen."
    Die Belohnung folgt auf dem Fuße

    "Ja, oh, oh, ja, ja, ja, oh oh oh, mhhhhm²"
    Lang und erstklassig entspricht in dem Fall 2 Minuten.
    "Das war doch prima. Wollen wir nich gleich weiter machen?" Onkelchen wird übermütig, aber Schwester bringt ihn auf den Boden der Tatsachen zurück.
    "Nein das genügt für heute; morgen ist auch noch ein Tag."
    "Du bist die Fürsorge in Person."
    "Komm, laß uns jetzt schlafen", sagt se und zieht die Decke hoch.

    Ende Kapitel 4

    6.11.10

    Die Arschloch-Brigade

    Die jungen Arschlöcher


    The Social Network
    Die kennt jeder, der mal eine Uni oder ein Internet Café von innen gesehen hat: Nerds, die unfähig sind, außerhalb des Internets miteinander zu kommunizieren, sind neidisch auf offline (nicht minder arschlochigere) Herrenmännchen und kreieren mal eben so ein milliardenschweres soziales Netzwerk. Das packt Fincher in die ersten 20 Minuten und beschäftigt sich dann 100 Minuten damit, die Dekonstruktion von Freundschaften aufzuzeigen. Arschlöcher ohne Geld wollen gerne größere Arschlöcher mit Geld werden. Arschlöcher mit Geld werden größere Arschlöcher mit mehr Geld.
    Wieso haben Arschlöcher eigentlich Freunde? Die Frage muß Fincher gar nicht beantworten; gleich und gleich gesellt sich eben gern.


    Die alten Arschlöcher


    Wall Street: Money Never Sleeps
    Stone wills noch einmal wissen und schickt Opi Douglas erneut an die Wall Street, um seine Tochter und Möse LaBuff zu bescheißen. Dabei wirft er so übertrieben mit Arschlöchern um sich, daß man zwischenzeitlich gar nicht mehr weiß, obs überhaupt Identifikationsfiguren gibt. Ist aber (wie bei Fincher) auch völlig egal – an der Börse solls schließlich keine Identifikationsfiguren geben. Interessant: Hannas Misogynie-Vorwürfe hat Stone nicht vergessen und versucht es hier zu kaschieren, indem er der sonst niedlichen Carey Mulligan einen Kampflesbenhaarschnitt verpasst, und sie gleich auch noch das Ruder in die Hand nehmen lässt, während LaBuff neben seinem weinerlichen Dackelblick nicht viel beizusteuern hat, außer der Erkenntnis, daß man ohne Rückgrat und haarige Eier keine Chance hat.


    Das historische Arschloch


    12 men are dead, 34 severely injured– I think we can call this a success.

    Walker
    18Blumenkohl wird William Walker nach Nicaragua geschickt, um die Lage zu stabilisieren und die Einwohner unter Kontrolle zu halten. Alex Cox jagt einen famos stocksteifen Ed Harris durch eine anachronistische Welt und lässt ihn dabei stets den Glauben aussprechen, den Einwohnern einen Gefallen zu tun, weil es nichts Größeres gibt, als von den USA beherrscht zu werden.
    Einen der großartigsten Momente liefert Cox, wenn der Trommler am Abend vor dem Einmarsch fragt, ob er die Trommel nicht gegen ein Gewehr eintauschen kann, da er sich sonst so unsicher fühlen würde. Walker antwortet nur
    As long as you’re under my command, nothing is going to happen to you.

    In der nächsten Szene wird der Trommler an der Spitze der Einheit von Kugeln zersiebt wie seinerseits der Waffentester von Ed-209, während Walker sich mit dem Arzt über das Wetter unterhält.


    Die Amateur-Arschlöcher


    Underworld Cats
    Es liest sich wie der Traum jeden Mannes ohne jegliche soziale Kompetenzen:
    Ein Sexroboter, der jeden Wunsch erfüllt, geradezu lebensecht daherkommt und mit der Fernbedienung des DVD Players/Videorekorders gesteuert werden kann.
    Der Haken: Der Hersteller hat Mist gebaut und die Weiber von „Ficken“ auf „Töten“ gestellt – ein Fehler fundamentalis.
    Die Rückrufaktion verläuft dann leider auch nicht so, wie man sich das vorstellte, da sich ein einzelner Ficker weigert, das Produkt zurückzugeben; nun kommt die vom Sexshop gesandte Spezialeinheit zum Zug, die das Spielzeug um jeden Preis zurückbeschaffen soll…und das sonst so friedliche Örtchen Stadtlohn brennt.
    Taubert glaubt zu wissen, was seine Zuschauer sehen wollen, und so dauert es gerade einmal 1:14 Minuten, bis die ersten blanken Titten im Bild erscheinen – nicht gerade schöne Titten, aber immerhin Titten. Für die schönen muß man schon mehr als 5 Minuten durchhalten – Taubert weiß schließlich um seine Qualitäten als Regisseur.
    Wenn man die vollen 81 Minuten durchhält, bekommt man aber auch einiges geboten: Frauen, denen Stromkabel in die Mumu gesteckt werden, woraufhin sie explodieren, Frauen, denen Handgranaten in die Mumu gesteckt werden, woraufhin sie explodieren und Frauen, die beim Sex miauen, damit der Titel gerechtfertigt ist.
    Als Zuschauer ziehendes Zugpferd wurde die dem geneigten Fan schon bekannte Schabracke Dolly Buster verpflichtet. Die sitzt zwar nur auf der Couch und schminkt sich, durch geschickte Szenenmontage wird daraus allerdings eine Hauptrolle mit ca. 20 Minuten Screentime. Bravo!

    4.11.10

    Geile Trailer: Cross Club 2



    Der ist mir gerade auf der DVD von Underworld Cats aufgefallen, zu dem bald auch noch ein paar Zeilen folgen werden. Vorab nur so viel: Tauberts Citizen Kane.

    1.11.10

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  • 31.10.10

    Halloween fällt aus

    ...weil letztes Jahr alle über mein Kostüm gelacht haben - dabei hab ich mir beim Nähen so viel Mühe gegeben.


    Stattdessen folgt die weise Botschaft einer fetten Rednecksau:

    30.10.10

    Themenwoche Klo - Making Of

    Ich tue nun etwas, wofür mich viele gerne aus der Blogger-Community rauswerfen würden: ich verrate Betriebsgeheimnisse. Bloggen ist nämlich eine Kunst, die aus knallhartem Journalismus und ein wenig aus Flunkern besteht. Viele Leute unterstellen mir des Öfteren, daß ich mir Sachen ausdenken würde, was ich auch tue - allerdings nie das, was die Leute vermuten; die unglaublichsten Geschichten sind nämlich immer wahr.

    Spoiler:



    Alles fing damit an, daß sich Lolly Roflonsson bei mir beschwerte:

    Grade auffem Klo wieder mal ne Hasskappe bekommen. Reststreifen in der Schüssel kennt man ja schon zu genüge (wobei ich mich schon frage, was die Leute meinen, wozu die Bürste neben dem Klo ist), aber Scheissflecken auf der Brille gehen ja nu mal endgültig gar nicht, blunzn wie klein sie sind.



    Nochmal zu Erinnerung, das ist hier kein Klo auf irgendnem Festival, sondern eins in einem IT-Unternehmen, wo (na ja nicht wirklich, aber zumindest per Definition) hochqualifizierte und damit eigentlich auch intelligente Leute arbeiten. Machen die das so auch zu Hause?

    Womöglich war es am Ende auch nur ein Inder, dem man vergessen hat, dass man bei uns nicht im Stehen scheißt.


    Es ist durchaus legitim, sich über so etwas aufzuregen, aber mir schwebte zu der Angelegenheit ein ganz anderer Gedanken durch den Kopf: Ich gehe aufs Klo, sehe überall Scheiße, statt mich aber angewidert abzuwenden, fotografiere ich das mal eben. Wie krank muß man sein?
    Also habe ich das Foto auf den Blog übernommen, um festzustellen, daß das völlig normal ist; denn viele haben mich zwar gefragt, was da passiert ist, aber keiner hat sich über das Foto gewundert; die Faszination des Grauens ist größer als man denkt, und Lolly hat (im Bezug auf die Allgemeinheit) nun doch keinen totalen geistigen Schaden.
    Dann kam der Anruf der Putze, der fast genau so stattgefunden hat, wie er hier beschrieben wurde. Was die Dame, und unsere Leser, aber nicht wissen konnten: Unser Klo ist gar nicht zugeschissen (sondern das von Lolly). Dirt meinte aber, die soll man trotzdem mal einladen, sie könnte schließlich halbwegs nach was aussehen. Gesagt getan; allerdings würde sie erst einen Tag später kommen können, nicht gleich am nächsten. Mit Brian Fantana undercover, und Dirt in der Recherche hatte ich also das Problem, den folgenden Tag nicht füllen zu können, also nahm ich mich eines Taschenspielertricks an und bat Lolly, mir das Klo noch einmal sauber zu fotografieren.
    Lolly, kannste das Klo noch einmal sauber fotografieren?

    Lolly konnte, mußte dafür aber einiges überstehen:

    Ich mußte tatsächlich nochmal mit der Bürste durchgehen, da alle 3 Schüsseln bei uns am Gang Bremsspuren-kontaminiert waren.

    Das ist Selbstaufopferung für die gute Sache.
    Nun konnte ich also einen Artikel reinstellen, in dem das Klo scheinbar von der Putze gesäubert wurde, was Dirt aber dazu nutzte, seinen Plan für den nächsten Tag zu perfektionieren.
    Da kam nämlich die Putze, sah, daß es nichts zu putzen gab (das macht Dirt nämlich wirklich hervorragend), fand Dirt aber so geil, daß sie es gleich auf unserem Klo getrieben haben:

    Jetzt kommt die Überraschung: Das sind zwei verschiedene Toiletten, die 500 Kilometer von einander entfernt stehen, aber raffinierte Trickfotografie und ein wenig Bearbeitung mit Fotoshop läßt wirklich den Eindruck entstehen, es wäre das gleiche Klo.
    Damit dürften alle Fragen beantwortet sein.
    Hättet Ihr es alleine erkannt?
    Die Themenwoche Klo ist damit beendet. Danke für die Aufmerksamkeit.